Glücks AG – die letzte vor den großen Ferien. 
Unseren letzten gemeinsamen Glückstag verbringen wir damit, herauszufinden, was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Und schnell wird klar, es ist: glücklich zu sein. 
Und wir meinen nicht dieses Glück immer zu lachen, sondern das Glück, zu wissen, wer ich bin und was ich brauche, um glücklich zu sein. Ein Dach über dem Kopf, Freunde, ein Eis. 
Die Themen werden schnell tiefer. Die Kinder bemerken, dass Frieden ein großes Glück ist. Ein Mädchen erzählt uns von ihrer Schwester in Syrien. „Sie lebt nicht im Frieden.“ Betroffenes Schweigen im Raum. Ich schlage vor, in einer Meditation etwas Liebe und Glück an die Schwester zu schicken. Die Kinder sitzen schnell in ihrem besten Meditationssitz und wir schließen unsere Augen. Wir füllen unserer Körper zuerst einmal selbst mit Liebe. Und dann, wenn er ganz voll ist, schicken wir es über unsere Körpergrenze hinaus, durch die Welt bis nach Syrien. Und plötzlich fühlen wir uns nicht mehr ganz so ohnmächtig und freuen uns darüber, dass wir der Schwester etwas Gutes geschickt haben. „Und das kommt wirklich an?“ fragen sie mich. „Ja. Das kommt wirklich an.“ Wir schicken uns gegenseitig Liebe zu und alle können es spüren. Wir sind Menschen, die Liebe und andere Energien aus uns heraus zu anderen schicken können. 
Das ist ein bißchen, wie ein Superheld zu sein. 😎
Zum Schluß schreiben wir ein paar Dinge die glücklich machen auf eine Pappe – nicht alle Kinder machen mit – einige bleiben, untermalt von Mantramusik, in der Liebe liegen, „weil das so ein schönes Gefühl ist.“ ❤️ 
Unser Abschlußlied passt heute noch besser als sonst. 
I´m happy, I´m good. „Oh bitte, bitte, komm doch wieder nach den Ferien. Wir werden dich so vermissen.“ Und schwuppdiwupp hängen 4 Kinder um meinen Hals. 
Das mit dem Vermissen, das fühlt sich nicht ganz schön an, aber schnell wirft ein Kind ein: „Jedes Gefühl ist wichtig. Auch die Doofen.“ 
Hurra! Und es zeigt uns, wir sollten uns viel mehr mit dem Glück befassen. Viel mehr!